Das Andreas Schmid Lab will Start-ups den Start erleichtern – und mit neuen Ideen die Logisitikbranche nach vorne bringen. Eine kreative Heimat für diese Ideen: das lab.space7.

Neudenken. Querdenken. Andere Perspektiven einnehmen. Das alles brauchen etablierte Branchen, wenn sie auch in Zukunft am Markt bestehen wollen. Andreas Schmid tut genau das im Andreas Schmid Lab, der Digitalisierungs- und Corporate-Venture-Capital-Einheit der Andreas Schmid Group. Das Unternehmen wurde auf Initiative von Alfred Kolb, Inhaber der Andreas Schmid Group, gegründet. Die Idee: Erneuerung des Unternehmens nach innen und Stärkung der Augsburger Start-up-Szene.

Denn in dieser innovativen Arbeitsumgebung treffen Erfahrung auf frischen Wind, Know-how auf Ideen und wirtschaftliche Stabilität auf Investitionspotenzial. „Mit dem lab.space7 haben wir einen Coworking Space geschaffen, der Start-ups viel Spielraum für neue Entwicklungen lässt“, erklärt Dr. Michael Hofmann, Geschäftsführer des Andreas Schmid Labs. Zu finden ist es nahe des Innovationszentrums Augsburg neben der für Kontraktlogistik genutzten Halle 7.

Innovation im lab.space7

Heute werden dort Konzepte neu gedacht, Innovationen gefördert und Raum für neue Ideen geschaffen. „Unser strategischer Schwerpunkt liegt auf Neugründungen aus der Transport- und Logistikindustrie sowie auf nachhaltigen Start-ups aus der Region“, sagt Michael Hofmann. „Wir investieren vor allem in der Pre-Seed- und Seed-Phase, stehen den jungen Unternehmen aber auch mit unserem umfangreichen Netzwerk, Know-how und Dienstleistungen aus der Gruppe zur Seite.“

Rund 300 Start-ups sichtet das Andreas Schmid Lab pro Jahr. „Unser Ziel ist, jährlich mindestens drei Neugründungen zu unterstützen“, sagt Michael Hofmann. Zwei Gründerteams, die bereits erfolgreich im lab.space.7 arbeiten, sind qtway – ein Start-up, das sich auf E-Scooter-Sharing für Unternehmen spezialisiert hat – und Ocha Ocha. Die Jungs wollen den Getränkemarkt mit Kalt-Tee-Kreationen revolutionieren. „2020 werden wir weitere Start-ups in die Andreas-Schmid-Familie aufnehmen“, verspricht Michael Hofmann. Es bleibt spannend. 

Intrapreneurship bei Andreas Schmid

Die Andreas Schmid Group möchte nicht nur Start-ups unter die Arme greifen, sondern auch die Ideen im eigenen Unternehmen beim Realwerden unterstützen. Deswegen will der Logistiker künftig aktiv Gründungsvorhaben seiner Mitarbeiter mit einem Intrapreneurship-¬Programm fördern und unterstützen. Diese Geschäftsideen könnten im hauseigenen Innovation Lab, dem lab.space7, vorangetrieben werden. Genau so, wie es auch Unternehmen wie Google oder Amazon machen.