Seit 2017 fördert die Hochschule Augsburg aktiv junge Gründer*innen. Und das Vorbildich: Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnete die Hochschule jetzt für das Engagement aus.

Der Gründungsradar ist die renommierteste deutsche Studie zur Gründerkultur an Hochschulen. Die zu beurteilenden Einrichtungen werden dabei anhand von sieben Bausteinen beurteilt, darunter Gründungsunterstützung, Gründungsförderung und Gründungsnetzwerke. Und die Hochschule Augsburg (HSA) konnte überzeugen: Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verlieh der Hochschule das Qualitätssiegel „Vorbildliche Leistungen 2020“.

 

Von 0 auf 100

Bundesweit belegt die HSA damit in der Kategorie „Mittelgroße Hochschulen bis 15.000 Studierende“ Platz 18, bayernweit sogar Platz 6. Die Hochschule Augsburg ist zum ersten Mal bei dem Ranking dabei. „Wir sind beim Gründerradar quasi von 0 auf 100 durchgestartet.“ So Hochschulpräsident Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair in einer Pressemitteilung. „Die Arbeit unserer Initiative HSA_funkenwerk zeigt eindrucksvoll das Gründerpotenzial an unserer Hochschule“.

 

Von der Ideenfindung bis zur Ausgründung 

Das HSA_funkenwerk (ehemals HSA_digit) existiert an der Hochschule Augsburg als Referat für Existenzgründung bereits seit 2017 und unterstützt Studierende und Forscher der HSA dabei, konkrete Ideen und Gründungsvorhaben umzusetzen. Der Gründungsbeauftragte Prof. Dr. Norbert Gerth und seine wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen unterstützen junge Gründer*innen von der Ideenfindung bis zur Ausgründung. Ein Konzept, das aufzugehen scheint: Mit einer Erfolgsquote von 80% bei EXIST-Anträgen hat das HSA_funkenwerk bereits viele Entrepreneure auf ihrem Weg begleitet. Teams aus jüngster Zeit sind beispielsweise Planstack, FarmAct, mivao, credium und popup living.

 

Allumfassende Unterstützung 

Insbesondere in der Kategorie „Gründerunterstützung“ konnte die Hochschule Augsburg mit dem bundesweit sechsten Platz punkten. Hier wurden vor allem die Vielfalt der Unterstützungsleistungen außerhalb der Beratung, die Anzahl der Gründungsvorhaben je 10.000 Studierende sowie die Vielfalt der Beratungsleistungen durch Hochschule und/oder Netzwerkpartner als besonders positiv gewertet.